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Film+TV 2008

Film- und TV-News 2008
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Der rote Elvis                                        
Quelle: BZ vom 31.12.2007


Vor drei Jahren hatte er die Rechte an der Geschichte des Country-Sängers Dean Reed (†48 - Foto links) gekauft – nun setzt Hollywood-Star Tom Hanks (51) zusammen mit dem Filmstudio DreamWorx das Projekt um. Er spielt "den roten Elvis", den in Amerika geborenen Schauspieler und Sänger, der in den 1970er Jahren als bekennender Sozialist in der DDR lebte und 1986 mit aufgeschnittenen Pulsadern tot im Zeuthener See aufgefunden wurde. Ab Januar finden die Dreharbeiten zum Reed-Film Comrade Rockstar in Berlin und Babelsberg statt. Tom Hanks war mehrfach nach Berlin gereist, zuletzt 2003. Hier hatte er sich mit Reeds letzter Lebenspartnerin, der DDR-Schauspielerin Renate Blume, sowie mit Freigänger Egon Krenz getroffen.
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Zeitreise   
Quellen:
TV-Extra, Wikipedia & Cinefacts vom 2.4.2008


Die mysteriöse Familienserie mit Claudia Michelsen (Sarah) und Thomas Sarbacher (Harry) in den Hauptrollen wird seit 2006 gedreht. Von April bis Juni 2008 sind in Berlin unter der Regie von Thomas Jauch die Folgen 4-8 geplant. Die Ausstrahlung bei RTL beginnt in diesem Jahr. Die Reporterin Sarah Eichhorn stellt eines Tages fest, dass sie in Momenten größter emotionaler Erregung durch ein Zeittor in die Vergangenheit reisen und Leben retten kann. Doch alles, was sie tut oder unterlässt, hat Nebenwirkungen, die eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickeln. In dieser Phase lernt die Mutter des zehnjährigen Bastian ihren neuen Kollegen, den Fotografen Harry, kennen. Als Sarahs Sohn bei einem Überfall lebensgefährlich verletzt wird, ist der Zeitpunkt gekommen, das magische Zeittor zum ersten Mal zu öffnen. »Das Zeitkontinuum zu durchbrechen bietet auf der dramatischen Ebene viele Möglichkeiten, emotionale Geschichten mit einer Portion Comic zu erzählen«, so Michael Lehmann, Produzent von Studio Hamburg. »Die 25. Stunde vereint die Komponenten einer Drama-Serie mit Family Entertainment. Damit betreten wir in Deutschland Neuland.«
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Tolstois letzte Jahre in Sexy-Anhalt
Quellen: RBB Radio, Cinefacts, Digital Production, MovieGod & Donaukurier vom 4.4. 2008
Der 78-jährige Christopher Plummer (als Leo Tolstoi) und Helen Mirren (als Tolstois Ehefrau) ersetzen im Kinofilm "The Last Station" Anthony Hopkins und Meryl Streep, die eigentlich für diese Rollen vorgesehen waren. Die Regie zur Buchverfilmung leitet Michael Hoffman, Autor des Buches, das 1990 veröffentlicht wurde, ist Jay Parini. Anfang April 2008 haben in Deutschland die Dreharbeiten begonnen.

Das Drama handelt von Tolstois letztem Lebensjahr 1910. Im Alter von 82 Jahren trat er eine Reise an, die ihn bis nach Astapowo führte, wo er im Häuschen eines Bahnwärters an
Lungenentzündung starb. Der Film behandelt auch die schwierige Ehe Tolstois, der christlich-reformatorischen Ideen anhing, mit seiner Frau Sofia Andrejevna. Der Schriftsteller wollte nach seinem Tod die Einkünfte aus Bestsellern wie «Krieg und Frieden» und «Anna Karenina» dem Volk widmen. Ehefrau Sofia beanspruchte die Rechte dagegen für sich und die gemeinsamen Kinder. «Schon bei der Kostümprobe habe ich mich wie meine russischen Großtanten gefühlt», sagte Mirren, die Enkelin eines russischen Aristokraten, die auf den Namen Ilyena Vasilievna Mironova getauft wurde und bei der Pressekonferenz in Berlin von "Sexy-Anhalt" sprach. Gedreht wird in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Leipzig und Russland. Warner Bros. will den Film, der mit Förderung der Mitteldeutschen Medienförderung, des Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA sowie mit der Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt entsteht, im Frühling 2009 in die deutschen Kinos bringen.
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Der rote Rudi
[Quelle: Berliner Zeitung, 6. Mai 2008]

Nein, diesmal wird es kein Zweiteiler mit Tränengarantie. Fernsehproduzent Nico Hofmann, Spezialist für TV-Schinken à la "Dresden", und die Potsdamer Firma Teamworx nehmen sich ein kleineres Thema vor: "Dutschke" heißt das Doku-Drama fürs ZDF über das Leben des Studentenführers Rudi Dutschke, das Originalaufnahmen mit Interviews und fiktiven Szenen verbinden soll. Porträtiert werden soll – kein geringer Anspruch – die 68er-Generation mit ihren Utopien und Enttäuschungen. Der 90 Minuten lange Film setzt mit dem Jahr 1964 ein und beschreibt die Zeit, in der Dutschke zur zentralen Figur der Studentenbewegung aufstieg und in den Jahren 1967 und 1968 ihr maßgebliches Sprachrohr wurde. Die Dreharbeiten unter der Regie von Stefan Krohmer haben Anfang Mai in Berlin begonnen. Unter anderem wird mit einer Heerschar studentischer Komparsen an historischen Orten wie dem Rathaus Schöneberg oder an der FU gedreht. Später zieht das Team auch ins Umland und nach Italien. Die Interviews mit Zeitzeugen wie Witwe Gretchen Dutschke oder Eberhard Diepgen hat Regisseur Stefan Krohmer schon im Kasten.
Fast wie abgesprochen wird gleichzeitig - 40 Jahre nach dem Attentat auf Rudi Dutschke – eine Straße in Kreuzberg nach dem „Roten Rudi“ benannt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erklärte eine Klage gegen die Umbenennung durch Anwohner, darunter den in der Kochstraße ansässigen Springer-Verlag, für unzulässig.
Die Hauptrolle wird von Christoph Bach ("Katze im Sack", "Keinohrhasen") gespielt, der sowohl Robert de Niro als auch Rudi Dutschke ähnelt. Weitere Rollen haben Emily Cox (als Gretchen), Pasquale Aleardi und Matthias Koeberlin (als Dutschkes Weggefährten Gaston Salvatore und Bernd Rabehl) übernommen.


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Heike spielt Hilde

[Berliner Zeitung, 4. Juli 2008]

In Magdeburg war der Anfang. Mittlerweile ist die Filmkarawane nach Berlin gezogen. An der Philharmonie ist das Team um Regisseur Kai Wessel derzeit zu Gange, um weitere Szenen für den Kinofilm "Hilde", einer Verfilmung von Hildehard Knefs Autobiografie Der geschenkte Gaul, zu drehen. Der Streifen erzählt die Lebensgeschichte der Schauspielerin und Sängerin bis (zur 40-jährigen im Jahr) 1966, als sie inzwischen nicht nur als internationaler Filmstar, sondern auch als "beste Sängerin ohne Stimme" (Ella Fitzgerald) erfolgreich war.

Doch bereits 1950, als sie Marlene Dietrich kennenlernte und amerikanische Staatsbürgerin wurde, hatte sie dadurch für einen bundesdeutschen Skandal gesorgt, dass sie sich in "Die Sünderin" als Prostituierte nackt zeigte. Die Hauptrolle spielt die ehemalige BravoTV-Moderatorin Heike Makatsch, die seit 1996 in mindestens 24 Kinofilmen mitwirkte. Für die Dreharbeiten in Berlin werden - über die Kreuzberger Agentur Wanted - Hunderte von Komparsen benötigt. Pro Drehtag gibt es 55 Euro.
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Mariele, Harald und Natalia dazu

[diverse Internet-Quellen vom 26.09.2008]
Als Rike (
Mariele Millowitsch) , die auch die private Korrespondenz ihres Mannes Erik (Harald Krassnitzer) verwaltet, eines Tages am Computer arbeitet, entdeckt sie einen neuen Ordner. "Dazu" ist er betitelt. Neugierig geworden, öffnet sie ihn und entdeckt den E-Mail-Verkehr ihres Mannes mit seiner Geliebten Dana (Natalia Wörner). Von einer unbändigen Neugierde getrieben, liest sie die gesammelten E-Mails der beiden vom ersten bis zum letzten Satz. Nach dem ersten Schock folgen Wut, Mordlust, Hilflosigkeit. Doch dann fasst Rike einen Plan. Sie will ihre Rivalin kennen lernen. Damit beginnt der ebenso komische wie verzweifelte Feldzug einer Frau, die ihren Mann zurückgewinnen will.

Bei der von TV60 Filmproduktion produzierten ZDF-Komödie "Ich und Du und die Frau dazu" (Arbeitstitel) führt Dagmar Hirtz Regie. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler, die angeblich eine ähnliche Geschichte in ihrem Bekanntenkreis erlebt hat. Aber warum muss eigentlich immer die Ehefrau die Betrogene sein? Und reichen eine derart alltägliche Story, auffällig blasse Darsteller sowie das Buchstabenspiel RIKE/ERIK aus, um Quote zu machen?
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Ein Haufen verwegener Hunde
[Quellen: RBB-Online, Kulturradio Berlin, TV-Wunschliste, Der Westen, Sat+Kabel, Morgenpost]

Ab Mitte Oktober dreht Kultregisseur Quentin Tarantino im Berliner Raum sein Weltkriegsdrama "InglorioussBastards" bzw. "Inglourious Basterds" bzw. "In Glouriovs Basteros". Die erste Scheibweise entspricht dem Original von 1978, die zweite haben die Medien anhand der Handschrift von QT (s. Foto) zur offiziellen erklärt. Die dritte ist die richtige - das hat eine grafologische Untersuchung ergeben.
Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe jüdischer US-Soldaten, die im besetzten Frankreich auf ein Himmelfahrtskommando gegen die Nazis geschickt werden. Das Drehbuch ist eine freie Neuauflage des italienischen B-Movie-Kriegsfilms "Ein Haufen verwegener Hunde" von Enzo Castellari.


In dem Streifen soll Til Schweiger ein Mitglied der jüdischen US-Soldatengruppe spielen, die von Brad Pitt angeführt wird. Außerdem werden Christoph Waltz als fieser Nazi-Oberst Hans Landa, der Komiker Mike Myers, Diane Kruger, Michael Fassbender und Daniel Brühl vor der Kamera stehen. Hunderte von blonden Komparsen aus ganz Deutschland ohne gefärbte Haare, Solariumbräune, künstliche Fingernägel oder Piercings, dafür mit militärischer Ausbildung und Handicaps - wie amputierten Armen oder Beinen - wurden in mehreren Castings vom Koproduzenten, den Babelsberger Filmstudios, gesucht und gefunden.

 






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