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Genealogie

IV  Genealogie - das Geschlecht der Volkamer

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Das Volkamersche Geschlecht lässt sich bis ins 13. Jahrhundert auf Ulerich l. mit dem Namen Volkmeyer, später Volckamer, zurückverfolgen. Er stammte aus Neumarkt in der zum Freistaat Bayern gehörenden Oberpfalz und ist 1278 gestorben. In der Folgezeit spaltete sich ein bürgerlicher Zweig vom patrizischen ab (14. bis 16. Jahrhundert). Von der adeligen Linie taucht erstmals im 15. Jahrhundert wieder ein Name auf: Peter III. (1431-1493), der mit seiner Gemahlin Apollonia Hendel ein Fenster in der Lorenzkirche zu Nürnberg stiftete, in der außerdem Totenschilder und eine Bronze-Grabplatte die Bedeutung dieses Geschlechts bezeugen. Die geadelte Linie war hauptsächlich in der Verwaltung der freien Reichsstadt Nürnberg als Bürgermeister, Septemvir, Triumvir, als Abgesandte zu den verschiedenen Reichstagen und als Begleiter der jeweiligen Kaiser tätig. Bei den damaligen Kriegen fehlte kein Volckamer.

1694 sind durch das Aussterben der älteren Tetzel-Linie die Volckamer in den Genuss einer von Friedrich Jobst Tetzel von Kirchensittenbach (1556-1612) gegründeten Familienstiftung gleichen Namens gelangt. Dieser Besitz, wenn auch bedeutend zusammengeschrumpft, besteht noch heute: ein großes und ein kleines Schloss, ca. 3oo ha Wald und 250 ha Felder. 1970 war ein Hermann Volckamer von Kirchensittenbach Administrator dieser Stiftung. Durch diesen Besitz wurde das Patriziergeschlecht bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zusammengehalten. Von 1806 an, dem Säkularisationsjahr, in dem die Reichsstadt Nürnberg an die Krone Bayerns überging, beginnt die Familie ihren ständigen Sitz in Nürnberg aufzugeben. Die meisten Familienangehörigen treten in „königlich bairische Dienste" und nehmen ihren Aufenthaltsort in den ihnen zugewiesenen Städten. Der Familie, die bis zum Jahre 1806 zum „rathsfähigen Patriziat" der Reichsstadt Nürnberg zählt, wurde am 2. September 1813 der „Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einverleibt", so ein Schriftsatz aus der Genealogie eines von 1860 bis 1940 lebenden Volckamer von Kirchensittenbach.

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Dass es eine zweite Linie des Patriziergeschlechts gegeben hat, ist aus den Ahnentafeln in der Sebalduskirche zu Nürnberg zu entnehmen, die von 1291 bis Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Sebalderlinie ausstarb, ca. 56 Namen mit Geschlecht und Wappen aufweisen. Die bürgerliche Linie lässt sich lediglich bis 1715 zurückverfolgen. Daraus kann man ableiten, dass die Spaltung zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erfolgt sein muss. Die bürgerlichen Volkamer waren ursprünglich ebenfalls Großgrundbesitzer, wurden aber - so die Legende - durch Raubritter von ihren Ländereien in der Hersbrucker Schweiz vertrieben und zerstreut. Dadurch entstanden in erster Linie bäuerliche Familien. Jedoch ist auch eine Gelehrtenfamilie bekannt, die bis ca. 1875 im Besitz der sog. Hesperiden war, einem botanischen Garten, der in Gostenhof „hart an der äußeren Stadtmauer" lag.
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Citrus volkameriana

Zitat aus dem Buch Nürnbergische Hesperiden von Johann Christoph Volkamer: “Wie die edlen Citronat-, Citronen- und Pomeranzenfrüchte in selbiger benachbarter Gegend recht mögen eingesetzt, gewartet, erhalten und fortgebracht werden, samt einer ausführlichen Erzählung der meisten Sorten, welche teils zu Nürnberg wirklich gewachsen, teils von verschiedenen fremden Orten dahin gebracht worden, auf das accurateste gestochen."

Von den zur Zeit lebenden Familien wohnen die Abkömmlinge des bäuerlichen Zweigs hauptsächlich in Franken, die Bürgerlichen in größeren Städten wie Berlin, München, Zweibrücken, Düsseldorf oder Osnabrück. Das Adelsprädikat tragen noch einige Nachkommen in Nürnberg. Die Unterickelsheimer Volkamer, von denen wir abstammen, gehören zum großbäuerlichen Zweig.
Mütterlicherseits habe ich keine Ahnenforschung betrieben. Die Eltern meiner Großmutter waren Kleinbauern, die meines Großvaters Wildbretthändler. Jakob Scholl und Elisabeth “Lisseth” Linz haben das Bauernhaus in der Edenkobener Spitalstraße gebaut. Der Winzerbetrieb stammt also von den Linz.
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